Ladyboys in Thailand

Ladyboys in Thailand

Wenn jemand von seiner Single Reise nach Thailand berichtet, wird spätestens nach dem dritten oder vierten Bier die Rede auf das Thema Ladyboys kommen. Dafür ist Thailand überall bekannt. So mancher ahnungsloser Farang (Weißer, Tourist) hat schon unfreiwillig Bekanntschaft mit einem der berühmten Ladyboys gemacht, wenn er zu seinem Erstaunen feststellen musste, dass das wunderschöne Girl, dass er in sein Hotelzimmer abschleppte, anstatt einer Muschi einen Penis hatte.

Die Geschichte der Ladyboys

In Thailand werden Ladyboys Katoey oder Katoy genannt. In den touristischen Zentren findest du zehntausende dieser Katoys. Das deutsche Wort Transvestit kommt der Bezeichnung Katoy noch am nächsten, trifft es aber immer noch nicht genau. Es gibt Ladyboys, die nicht nur äußerlich einer Frau gleichen, sondern eine Operation zur Geschlechtsumswandlung hatten und dadurch von einer Frau kaum zu unterschieden sind.

Dass es in Thailand so viele Ladyboys gibt, hat viel mit dem Buddhismus zu tun, der in Thailand die vorherrschende Religion ist. Im Buddhismus kennt man neben dem männlichen und dem weiblichen Geschlecht noch ein drittes, die Katoeys. Das Wort kommt aus der Khmer-Sprache und heißt Zwitter. Die Bezeichnung Ladyboy begann sich erst in den siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts durchzusetzen. Der buddhistischen Lehre von der Wiedergeburt zufolge sind Ladyboys anders als andere Menschen, weil sie für Sünden in einem früheren Leben büßen müssen. Sie werden daher eher bedauert als verachtet.

Obwohl Katoys in Thailand geduldet werden, haben sie im Alltag ein schweres Leben. Es gibt zum Beispiel keine Möglichkeit, das Geschlecht zum Zeitpunkt der Geburt nachträglich zu ändern. Erst seit 2012 ist es möglich, eine „Abweichung vom Geburtsgeschlecht“ als Anmerkung in den Ausweis eintragen zu lassen. Infolgedessen haben es Ladyboys schwer, einen normalen Job zu finden. Den meisten bleibt nur das Rotlicht-Milieu. Es gibt auch Frauen, die sich als Mann fühlen und ein männliches Aussehen haben. Diese Frauen heißen in Thailand „Tom“, in Europa würde man Dyke oder Lesbe sagen. Weil Ladyboys im Alltag viel mit Diskriminierung und Benachteiligung zu kämpfen haben, ist ihre Selbstmordrate weitaus höher als der Durchschnitt der Bevölkerung in Thailand.

Wo kannst du Ladyboys in Thailand treffen?

Dafür hast du mehrere Möglichkeiten. Es gibt zum Beispiel Bars, in denen Ladyboys als Bar Girls arbeiten. Viele von ihnen gehen auch als Straßenhuren anschaffen oder arbeiten in speziellen Massage Studios. Wenn du genug Geld hast, kannst du dir auch einen Ladyboy von einer Escortagentur ins Hotel schicken lassen. Für Reisende mit kleinem Budget sind dagegen spezielle Dating-Seiten für Ladyboys zu empfehlen. Wenn du einigermaßen attraktiv aussiehst, kannst du mit Katoys von diesen Seiten fast umsonst Sex haben.

Ladyboys in Bangkok

Nirgendwo sonst in Thailand findest du so viele Ladyboys wie in der Hauptstadt. Kenner behaupten, Ladyboys aus Bangkok wären die schönsten Transvestiten der Welt. Viele von ihnen könnten Preise in einem Schönheitswettbewerb gewinnen. In Thailand gibt es übrigens solche Wettbewerbe speziell für Katoeys. Die meisten dieser Transvestiten findest du im Rotlichtviertel von Sukhumvit. Dort arbeiten hunderte von ihnen auf dem Straßenstrich oder als Freelancer. Wenn dir der Sex mit ihnen zu riskant ist, kannst du dein Glück in einer der speziell für Ladyboys vorgesehenen Go Go Bars versuchen. Die meisten davon findest du im Viertel Nana Plaza. In Soi Cowboy dagegen gibt es nur eine solche Bar. Im Rotlichtviertel Patpong werden Touristen oft übel abgezockt. Trotzdem findest du dort eine ganze Reihe von Bars mit Ladyboys. Eine der berühmtesten ist King’s Castle 3, Drehort einiger Szenen des Films „Hangover 2“.

Ladyboys in Pattaya

In Pattaya gibt es eine komplette Straße, in denen du nur Bars mit Transvestiten findest. Es ist die Soi 6/1, eine etwa 200 Meter lange Verbindungsstraße zwischen der Beach Road und der Second Road. Die Bars dort haben im Obergeschoss Verrichtungszimmer. Dorthin kannst du mit einem Ladyboy deiner Wahl gehen und Sex haben. Da du das Gelände der Bar nicht verlässt, brauchst du keine Bar Fine zu zahlen, sondern Miete für das Verrichtungszimmer. Du musst noch nicht einmal ein Getränk bestellen, sondern kannst sofort mit „deinem“ Ladyboy aufs Zimmer gehen.

In der Walking Street findest du auch viele Go Go Bars mit Ladyboys. Allerdings sind sie über das gesamte Gebiet verstreut und nicht auf eine Stelle konzentriert. In der Soi Buakhao findest du ebenfalls viele Ladyboys. Ab 22 Uhr bieten sich dort viele als Straßenhuren oder Freelancer an. Gewöhnlich haben sie ein Zimmer in der Nähe, in denen du dich mit ihnen Short Time amüsieren kannst.

Ladyboys in Phuket

Obwohl im relativ kleinen Phuket bei weitem nicht so viel los ist wie in Pattaya oder gar Bangkok, kannst du auch dort zahlreiche Ladyboys finden. Das wichtigste Amüsierviertel in Phuket erstreckt sich entlang der Bangla Road. Dort gibt es eine Seitenstraße, die Soi Crocodile, die bei den Einheimischen nur Soi Katoey genannt wird, weil in den Bars dort nur Ladyboysarbeiten. Im Rochtlichtviertel Patong findest du Ladyboys am südlichen Ende im „Simon Cabaret“, wo sie sexy gekleidet Shows aufführen. Auch in der Gay-Area um die Soi Paradise kannst du viele Katoeys treffen.

Wie erkennst du einen Ladyboy?

Wohl jedem, der auf Urlaub in Thailand war ist es schon passiert, dass er eine wunderschöne Frau getroffen hat, die sich am Ende als Ladyboy entpuppt hat. Es gibt sogar ein Sprichwort in Thailand, das besagt: „Wenn sie zu hübsch ist, um echt zu sein, ist es ein Ladyboy.“ Damit dir so eine Verwechslung nicht passiert oder falls du gezielt nach Ladyboys suchst, gibt es einige Methoden, wie du sie erkennen kannst.

Am einfachsten ist es, wenn du deine Bekanntschaft einfach fragst. Katoeys sind ehrlich und stehen zu dem, was sie sind. Ein Ladyboy würde dich niemals anlügen, wenn du ihn offen fragst, ob er eine Frau oder ein Mann ist. Er fühlt sich auch dadurch nicht beleidigt. Wenn er sagt, dass er ein Ladyboy ist, kommt als zweite Frage, ob er pre-op oder post-op ist. Damit ist gemeint, ob er bereits eine Operation zur Geschlechtsumwandlung hatte oder nicht. Falls nicht, hat er noch seinen Penis.

Falls du nicht fragen willst oder kannst, achte auf seine Hände. Männerhände sind größer als die von Frauen. Zudem ist bei den meisten Männern der Ringfinger länger als der Zeigefinger, bei Frauen ist es umgekehrt. Ein sicheres Erkennungszeichen ist auch der Adamsapfel an der Kehle. Den haben nur Männer (daher der Name) und er ist operativ nur sehr schwer zu entfernen. Im Allgemeinen sind Ladyboys direkter als Frauen und tragen mehr Make-up, um ihre männlichen Merkmale zu überdecken.

Was kostet Sex mit einem Ladyboy?

Das kommt ganz darauf an, ob du dich mit einem Bar Girl oder einer Straßenhure vergnügen willst. Bei den Bar Girls wird von dir erwartet, dass du erst einen oder zwei Lady Drinks ausgibst, bevor du sie abschleppen kannst. Ein Lady Drink kostet etwa 150 Baht (4 Euro). Wenn der Ladyboy mit dir ins Hotel kommen soll, musst du die Bar Fine (Auslöse) an den Besitzer der Bar zahlen. Diese beträgt 500-600 Baht (13-15 Euro). Ladyboys, die in Bars arbeiten, kannst du meist nur Short Time (1-2 Stunden) buchen. Der Preis dafür liegt zwischen 1.500 -2.000 Baht ( 38-50 Euro) Viele Bars haben Verrichtungszimmer im Obergeschoss, wo du Sex haben kannst. Gehst du mit dem Ladyboy dorthin, brauchst du keine Bar Fine zu zahlen. Stattdessen fallen durchschnittlich 300 Baht ( knapp 8 Euro) Miete für Short Time an. Ladyboys, die auf der Straße arbeiten, sind günstiger als Girls. Sie verlangen ab 1.000 Baht (ca. 25 Euro) für Short Time. Maximal kostet es 2.000 Baht (etwa 50 Euro). Wenn du dich für eine Ladyboy Massage entscheidest, ist das teurer als eine Girl Massage. Eine Öl-Massage kostet um die 600 Baht (15 Euro), mit Happy End (Handjob) 500 Baht (13 Euro) extra. Blowjobs kosten zwischen 1.000 – 2.000 Baht (25-50 Euro).

 
  
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